Presse

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Bedauerlicherweise wird gegenwärtig in der Mehrzahl deutscher Medien, egal ob Print oder TV,  ein überwiegend negatives Russlandbild gezeichnet, das, wie dieser „Ticker“ aus den 60igern, an damalige finsterste Zeiten des kalten Krieges zurück erinnert..

Wesentlich differenzierter berichtet oft die Auslandspresse.  Hier ein aktuelles Beispiel aus der Schweiz (NZZ – Europas russischer Irrtum).

Ein Gegenbeispiel für die wenig objektiven Darstellungen hierzulande ergibt sich dem gegenüber aus dieser an das ZDF gerichteten Programmbeschwerde gegen den ZDF-Beitrag „Putin und seine Presse-Inszenierung.“

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Es lohnt sich also, kritisch zu sein und dabei auch die andere Sicht der Dinge zumindest anzuschauen, kennen zu lernen und zu vergleichen. Hierzu liefert

RT Deutsch https://deutsch.rt.com

interessante Einblicke in die aktuelle politische Denkweise und in das Handeln Russlands.

Ebenso natürlich der deutschsprachige Sputnik:

Sputnik.com 

Ebenfalls interessante Informationen bietet

Wostok

Und noch mehr:

Unser Bruchsaler WOG- Mitglied Rainer Kaufmann richtet mit der Kaukasischen Post den Blick auch auf eine andere wichtige Region außerhalb Russlands: Auf den postsowjetischen Raum Georgien und den südlichen Kaukasus insgesamt.

 

2 Gedanken zu „Presse“

  1. Hallo Zusammen!

    Das mediale Russland-Bild scheint in den letzten zwei Jahren fast ausschließlich auf die Person des russischen Präsidenten, reichlich schwarz angemalt, zusammengeschrumpft zu sein. Diese Schieflage ist ungerecht und schmerzt. Vielen, die Russland kennen und lieben, geht es so wie mir.
    Den angeblich unfreien Medien der Gegenseite – Russlands – wird dabei allerlei propagandistische Schweinerei unterstellt. Die Agenda, die mit der negativen Berichterstattung verfolgt wird, ist nicht leicht zu erkennen – aber auch unseren Medien kann die manipulative Absicht nicht abgesprochen werden.
    Wie und wo also findet man „neutrale“ Quellen?
    Eines vorweg: die menschliche Kommunikation ist nie neutral, auch ein Journalist unterliegt der Summe seiner Erfahrungen und möglicher ideologischer Werte, so sehr er sich um eine sachliche Berichterstattung bemüht. Ein vollständigeres Bild wird sich also erst aus vielen Quellen zusammen setzen. Ich durchforste neben den üblichen deutschen Medien wie Spiegel, Zeit, Welt, FAZ, taz oder Süddeutsche einige weitere Quellen im web.

    Die Klarheit über die deutschen Mediennetzwerke verschafft diese wissenschaftlich fundierte Analyse, herausgegeben als Buch: Uwe Krüger „Meinungsmacht“ –
    https://www.perlentaucher.de/buch/uwe-krueger/meinungsmacht.html
    Hier ein Interview mit dem Autor: Eine http://www.heise.de/tp/artikel/38/38515/1.html

    Telepolis von der IT-Zeitschrift Heise ist m.M.n. eine sehr gute Quelle eines ausgewogenen Journalismus.
    Ebenso wie die Nachdenkseiten, die hier eine Rezension zu Seipels Buch über Putin bringen: http://www.nachdenkseiten.de/?p=29259
    Die Nachdenkseiten veröffentlichen außerdem fast täglich einen Abriss der wichtigsten Artikel zu den aktuellen Ereignissen aus anderen Medien.

    Die russische Gegenmeinung ist mit Sputnik und RT Deutsch sehr gut repräsentiert.
    Speziell zu Russland berichtet folgende Homepage: http://www.russland.ru/
    Die nachfolgende Seite beinhaltet interessante Diskussionen und geschichtliche Hintergründe: http://kai-ehlers.de/

    Ein Autor aus der Blogger-Community im „Freitag“ hat eine sehr umfangreiche und chronologische Dokumentation zu dem Ukraine-Konflikt zusammen gestellt:
    https://www.freitag.de/autoren/hans-springstein/nachrichtenmosaik-ukraine-folge-258.
    Auf „Freitag“ findet man eine interessante Mischung aus echten Journalisten und den Hobby-Journalisten, die oft unvoreingenommener und informierter als die „echten“ sind.
    Wer gern politische Analyse zu globalen Zusammenhängen liest, empfehle ich diese Seite: http://vineyardsaker.de/ – Und hier noch eine politische Sicht unseres Nachbars, Frankreich: http://www.voltairenet.org/de

    Kommt gut ins Neue Jahr, das für uns alle hoffentlich einfach nur friedlich wird.
    Dazu dieses Bild einer ungewöhnlichen Freundschaft aus Russland:

    Herzliche Grüße
    Larissa Glöckler

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