Ziele

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Foto (privat) Junge Gäste aus Oserany, Belarus

Unsere WOG, West-Ost-Gesellschaft in Baden-Württemberg e.V. (Mitglied im Bundesverband der Deutschen West-Ost-Gesellschaften BDWO, Berlin), steht für Völkerverständigung mit osteuropäischen Staaten, vor allem im Bereich der ehemaligen Sowjetunion.

In Baden-Württemberg konzentrierte sich die WOG-Arbeit in deren Regionalgruppen nach der Tschernobyl- Katastrophe im Jahre 1986 sehr stark auf den Bereich der medizinisch- humanitären Zusammenarbeit, die auch heute noch einen Schwerpunkt der Aktivitäten in Belarus (z. B. in Mogilew, Oserany oder Neswish) ausmacht.

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Foto (privat) Dr. Alexandr Seregin, Leiter unserer CLEFT- Anlaufstelle an der Seredawin-Klinik, Samara.

In Russland ist ein Schwerpunkt unseres heutigen Wirkens die Zusammenarbeit mit zwei Kliniken in der genannten Stadt Samara, 1.200 km südöstlich von Moskau. Samara ist die Partnerstadt von Stuttgart.

Durch den Nachlass unseres  früh verstorbenen Stuttgarter Mitglieds

Klaus Müller, *1935 +1998

waren und sind wir in der Lage, dort Projekte an der Kinderklinik Nr. 1 (zusammen mit der nahegelegenen Seredawin- Klinik) zu realisieren.

So lieferten wir beispielsweise Krankenfahrzeuge, unter anderem ein Beatmungsgerät für Frühgeborene etc. Seit 2014 führen wir ein mehrjähriges Projekt für Kinder mit einer Kiefer/ Lippen/Gaumenspalte (CLEFT) durch. Vereinbart ist nach diesem Muster auch eine Mukoviszidose- Anlaufstelle mit der entsprechenden Ausstattung, die ab 2017 ihren Betrieb aufnimmt.

Auch die Kontakte von Ärzt(inn)en und medizinischem Fachpersonal untereinander sowie die Organisation von Fachtagungen, Hospitationen etc. werden von uns verstärkt gefördert. So unter anderem mit der Stuttgarter Kinderklinik „Olgäle“.

Das Kinderheim/ Kinderhospiz in Mogilew, aber auch Krankenhäuser in der Region, konnten wir im Laufe der Jahrzehnte mehrfach mit Fahrzeugen und mit medizinischem Gerät ausstatten. Hier unser derzeitiges „Flaggschiff“ in Belarus (Foto privat). Auch hier wird aber neben Sachinvestitionen der fachliche Kontakt, gerade im Kinderhospizbereich,  über die Ländergrenzen hinweg angestrebt. Kindererholungsmassnahmen sind ein weiterer wundervoller Beitrag zur Verständigung mit unseren Nachbarn.

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Mit der Russlandbrücke sollen neben dieser medizinisch-humanitären Zusammenarbeit künftig aber auch weitere Kontakte entstehen. So zum Beispiel zur russischen Germanistik oder durch Belebungen und Unterstützungen von Städtepartnerschaften.

Gerade in Zeiten internationaler Spannungen sehen wir dies als unsere ganz besondere Aufgabe an.

Mit einer Reise auf die Krim im September  2016 haben wir dies unterstrichen.

 

 

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