Städtepartnerschaften

Hier wollen wir über die bestehenden Partnerschaften mit Belarus und Russland informieren. Auch diese Seite lebt natürlich von Infos, die wir von Ihnen erhalten 🙂

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Foto: Wappen der Partnerstadt Samara in der Fußgängerzone Stuttgart (Königstraße)

Hier im Link die Hinweise auf Veranstaltungen im Rahmen des 25- Jubiläumsjahrs 2017 der Städtepartnerschaft Stuttgart – Samara. Wir bitten um freundliche Beachtung!

Deutsch- russische Städtepartnerschaften in Baden- Württemberg

(ohne Anspruch auf Vollständigkeit):

Baden-Baden – Sotschi (seit 2012)

Baden-Baden – Jalta, (Krim, vormals Ukraine) seit 2000. Trotz der politischen Krise wird die Partnerschaft gelebt. Im Partnerschaftsverein engagiert sich vor allem das Ehepaar Ell, das auch die Kontakte nach Jalta pflegt.

Ettlingen – Gatschina seit 1992. Gatschina liegt ca. 45 km südlich von St. Petersburg. Um die Partnerschaft kümmert sich die Deutsch-Russische-Gesellschaft Ettlingen e.V.(DRG).

Heidelberg – Simferopol (Krim, vormals Ukraine) seit 1991. Stellungnahme der Stadt Heidelberg auf Anfrage der WOG:  „….Da die Partnerschaft mit der Stadt Simferopol und nicht wegen der Landeszugehörigkeit geschlossen wurde, wird diese weiter aufrechterhalten und gepflegt….“ Hier der Link zum Freundeskreis: https://freundeskreishs.wordpress.com

Karlsruhe – Krasnodar seit 1997. Im Rahmen der 300-Jahr-Feier der Stadt Karlsruhe und der 222-Jahr-Feier der Stadt Krasnodar gab es auch im Rahmen der 13. Deutsch-Russischen Partnerschaftskonferenz in KA eine Reihe von Begegnungen. Auch sonst ist die Partnerschaft sehr lebendig. Hierüber berichtet die Homepage der Stadt Karlsruhe.

Kornwestheim – Kimry seit 1991

Ludwigsburg – Jevpatorija seit 1991 (Krim, vormals Ukraine). Ein rühriger Freundeskreis bemüht sich, die Beziehungen aufrecht zu erhalten. Die Stadtverwaltung LB scheint derzeit eher auf Distanz zu sein und verbreitet auf deren Homepage unangemessene „Reisewarnungen“ auf die Krim, die wenig mit der aktuellen Situation und mehr mit der Boykottpolitik zu tun haben. Gerade in schwierigen Zeiten wäre eigentlich das Gegenteil angesagt.

Neckarbischofsheim – Pereslawl-Salesski seit 1992

Pforzheim – Irkutsk seit 2007. Irkutsk, Hauptstadt des östlichen Sibiren, liegt rund 7.000km von Pforzheim entfernt. Streckenmäßig dürfte das der Rekord unter den baden-württ.- russischen Städtepartnerschaften sein. Dennoch funktioniert der Austausch auf den auf unterschiedlichen Ebenen. Sehr engagiert ist hier die Deutsch-Russische Gesellschaft Pforzheim/ Enzkreis

Rems-Murr-Kreis – Dmitrow seit 1991

Stuttgart – Samara seit 1992. Samara liegt ca. 1.000km südöstlich von Moskau und ist einer der Schwerpunkte der WOG Baden-Württemberg und der selbstständigen WOG Stuttgart im Bereich der medizinisch- humanitären Zusammenarbeit und auch mit der germanistischen Fakultät der Uni Samara. Es bestehen darüber hinaus eine Reihe guter Kontakte auf kommunaler, kirchlicher  und sportlicher Ebene sowie zwischen den technischen Universitäten in Stuttgart und Samara im Bereich der Luft- und Raumfahrt. Im medizinischen Bereich gibt es wieder eine verstärkte Zusammenarbeit zwischen dem Stuttgarter „Olgäle“ (geht auf die russischstämmige württembergische Königin Olga zurück) und der Kinderklinik Nr. 1 „Iwanowa“ in Samara, die kürzlich deren 45-jähriges Jubiläum feierte. Hieran nahm eine von der WOG finanzierte Delegation aus dem Olgahospital teil. Die Kontakte sollen weiter vertieft werden. Übrigens: Das Foto von dieser „Loipe“ entlang des Wolga- Ufers in Samara entstand bei „frühlingshaften“ Temperaturen am 5.3.2016 :))

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Tübingen – Petrosawodsk seit 1989. Petrosawodsk, Hauptstadt von Karelien, liegt ca.400 km nordöstlich von St. Petersburg am Onegasee. Die Partnerschaft wird von unterschiedlichsten Im Rahmen der 25-Jahr-Feier gab es im November 2014 ein umfangreiches Programm mit über 30 Begegnungen und Kulturveranstaltungen. Eine der Säulen der Kontakte ist die selbstständige WOG in Tübingen.

Villingen-Schwenningen – Tula seit 1993. Tula liegt 190 km südlich von Moskau und ist eine der ältesten Städte Russlands. Es besehen unterschiedlichste Kontakte, die ihren Ursprung in der humanitären Zusammenarbeit hatten. Aktiver Gestalter der Beziehungen war der Arbeitskreis Tula, der aber derzeit nicht aktiv zu sein scheint.

Sofern hier noch Angaben fehlen oder sofern sich Änderungen ergeben haben sind wir für entsprechende Hinweise sehr dankbar.

Keine offizielle Städtepartnerschaft, aber eine enge Bindung, existiert zwischen den Städten Laichingen und Neswish/ Belarus. Um diese Beziehungen kümmert sich sehr engagiert seit vielen Jahren die WOG- Schwäbische Alb.

Ähnlich ist es zwischen Bruchsal und Mogilew / Belarus sowie Sonnenbühl – Oserany / Belarus und unseren dortigen jeweiligen WOG- Gruppen.

 

Hier noch ein kurzer Bericht unseres Mitglieds Fritz Bauer aus Laichingen, der die WOG in Baden-Württemberg bei der Städtepartnerschaftskonferenz in Krasnodar / RU vertrat:

XIV. Deutsch – Russische Städtepartnerschaftskonferenz Krasnodar

28. bis 30. Juni 2017

„Kontakte knüpfen – Projekte anstoßen –
Vertrauen stärken: Impulse für die deutsch – russischen Beziehungen

Eröffnung am Nachmittag 28.6.2017

Die Außenminister Gabriel und Lawrow begrüßten die Teilnehmer.

Gabriel lobte die guten und dauerhaften Beziehungen auf der „unteren“ kommunalen Ebene. Sie seien unverzichtbar, stabil und wirklich dem Frieden und der Freundschaft dienlich.

Bei dieser Gelegenheit regte er die Gründung eines Deutsch – Russischen Institutes für Frieden- und vertrauensbildende Maßnahmen in St. Petersburg als ein zukünftiges Projekt an.

Etwa 600 Teilnehmer nahmen aktiv an den verschiedenen Maßnahmen teil. Die Organisation war in jeder Phase hervorragend.

Das große Interesse und die entsprechenden Erwartungen an diese Konferenz wurde durch beachtliche Sponsoren, wie Volkswagen, Siemens, Claas, Knauf und Sonstige deutlich unterstrichen.

Das Deutsch – Russische Forum e.V. und der BDWO, sowie die Stiftung West-Östliche Begegnung, sowie das auswärtige Amt und das Bundesministerium für Bildung und Forschung trugen zum Erfolg bei.

Die Stiftung Deutsch – Russischer Jugendaustausch konnte sich selbst präsentieren und stellte deren zukünftigen Projekte vor.

Auf einem „Markt der Möglichkeiten“ präsentierten sich Gruppen, Einzelpersonen, Initiativen und knüpften Kontakte.

In folgenden Arbeitsgruppen trafen sich interessierte Teilnehmer:

Wirtschaft: Russland und Deutschland – Zukunft zusammen schaffen.

Kommunales: Aktuelle Herausforderungen der Kommunen und Perspektiven für die kommunale Zusammenarbeit.

Erinnerung: Erinnerung um der Zukunft willen – der Beitrag von Städtepartnern zu einer gemeinsamen Gedenkkultur im Dialog.

Bildung: Zusammenarbeit in den Bereichen Bildung, Sprachförderung und Jugend.

Sport: Städtedialog und Sport als Beitrag zu Verständigung und Toleranz.

Soziales: Aktive Bürger im Gespräch, Soziale Fragen im Rahmen von Städtepartnerschaften.

Am Freitag, 30. Juni 2017, reiste ich morgens um 3 Uhr ab und konnte daher an den noch folgenden Kulturprogrammen nicht teilnehmen.

Dies war um 06.15 Uhr ein 5 km Lauf der Freundschaft, um 9.00 Uhr eine Plenarsitzung und ab 11.45 Uhr ein Kulturprogramm.

Fritz Bauer
09.07.2017

 

 

 

2 Gedanken zu „Städtepartnerschaften“

  1. Der Freundeskreis „Kinder von Oserany“ hat uns seinen Jahresbericht übermittelt. Siehe unter unseren Seiten Städtepartnerschaften / RegionenVielen Dank! Wir konnten die Massnahmen finanziell unterstützen.

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