Liebe Mitglieder und Freunde…..

… leider tobt noch immer der Krieg in der Ukraine. Um es klar zu sagen: Wir haben die russische Aggression verurteilt. Allerdings übersehen wir nicht, dass der Konflikt seine Ursachen im Putsch von 2014 hat und vom Westen eskaliert wurde. Eine Friedenslösung ist nicht in Sicht. Das Anheizen mit immer mehr Waffenlieferungen ist kein Beitrag zu einer Lösung. Mit Bestürzung sehen wir, dass auch die deutsche Bundesregierung nicht an einer diplomatischen Lösung arbeitet. Auch gesellschaftlich ist der Dialog verhärtet.

Ein kleines Beispiel ist dieser Rechtsanwalt Dr. Wigge, immerhin Honorar- „Professor“ an einer deutschen Uni, dem kritische Meinungsäußerungen Anlass genug sind, es mal mit Denunziation zu Lasten unserer Gemeinnützigkeit zu versuchen. Er ist Fan der Kriegstreiberin MdB Strack-Zimmermann von der FDP. Ohne Worte: 

Offensichtlich steht die WOG BaWue noch nicht auf der Sanktionsliste. Putinfreunde sollten in Deutschland keinen Gemeinnützigkeitstatus besitzen. Ich werde die Aberkennung bei dem Finanzamt Bruchsal beantragen. #StopPutinNOW #PutinWarCriminal #StopRussiaNOW #StandWithUkraine 
 

Wir sehen solche (sich häufenden) Drohungen mit Gelassenheit. Die WOG ist politisch unabhängig. Meinungsäußerungen behalten wir uns infolge unserer jahrzehntelangen Kompetenz in Sachen Osteuropa und Russland allerdings auch weiterhin vor. Die Mitgliedsbeiträge und natürlich die Spenden gehen, abgesehen von organisatorischen Kosten, fast vollständig in unsere humanitären Projekte und nicht in politische Aktionen.

Jüngstes Beispiel ist die Erweiterung und Sanierung „unserer“ Kinderpalliativstation in Belarus. Lassen wir im Interesse der wichtigen Dinge Herrn Professor also schwätzen.

Jörg Tauss, Vorsitzender der West-Ost-Gesellschaft in Baden Württemberg e.V. 

Aus Anlass des 8. Mai haben wir an unserer Gedenkstätte auf dem Friedhof Gochsheim, wo wir auch an die Opfer der Zwangsarbeit erinnern, ein Gebinde niedergelegt: „Nie wieder Krieg- nie wieder Faschismus“.


Unser Bundesverband (BDWO) hat gemeinsam mit weiteren Organisationen zum Jahrestag die nachstehende Erklärung herausgegeben:

Dem Frieden in Europa und der Welt verpflichtet!

Am 8./9. Mai 2022 jährt sich die Befreiung vom Nationalsozialismus zum 77. Mal. Mit der „bedingungslosen Kapitulation aller deutschen Truppen“ endete am 8. Mai 1945 in Europa der Zweite Weltkrieg. In diesem Vernichtungskrieg hat Deutschland über viele Völker unendliches Leid gebracht. 

Die Sowjetunion mit 27 Millionen Opfern zahlte einen hohen Blutzoll. Zum Sieg über den Faschismus trugen alle Völker der Sowjetunion bei. So endete die deutsche Besatzungsherrschaft beispielsweise im heutigen Belarus mit immensen materiellen Zerstörungen und dem Tod von etwa einem Viertel der Bevölkerung, darunter fast der gesamten jüdischen Bevölkerung. Selbst die ferne Kirgisische SSR verlor im Krieg etwa ein Fünftel ihrer Bevölkerung. Die Sowjetunion beklagte den Tod von fast 15 Millionen zivilen Opfern. 

Die Versöhnung zwischen den Völkern nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges gehört zum Katalog gemeinsamer Werte, die wir alle miteinander teilen, in ganz Europa, vom Atlantik bis zum Ural, und auch darüber hinaus. Als europäisches Datum wird des 8. Mai/ 9. Mai heute von vielen Europäern der vom deutschen Faschismus überfallenen Länder gedacht. Er ist Teil eines kollektiven europäischen Gedächtnisses, wobei seinem Schicksal gemäß jedes Volk dabei seine eigenen Gefühle und Erfahrungen hat. Dies ist ein Tag der Erinnerung an das, was Menschen erleiden mussten, und ein Tag der Befreiung vom menschenverachtenden System der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft. 

Mit Blick auf den durch nichts zu rechtfertigenden Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine und den nicht absehbaren Folgen rufen wir dazu auf, sich an den Katalog der gemeinsamen Werte nach dem Zweiten Weltkrieg zu erinnern, sich für Frieden und Völkerverständigung einzusetzen und die gefährliche Spirale von weiterer Gewalt, Aufrüstung, Sanktionen und Spaltungen aufzuhalten. 

Bundespräsident Richard von Weizsäcker hat zum Abschluss seiner Rede bei der Gedenkstunde des Deutschen Bundestages am 8. Mai 1985 formuliert: 

„Die Bitte an die jungen Menschen lautet:
Lassen Sie sich nicht hineintreiben in Feindschaft und Hass gegen andere Menschen,
gegen Russen oder Amerikaner,
gegen Juden oder gegen Türken,
gegen Alternative oder gegen Konservative,
gegen Schwarz oder gegen Weiß.
Lernen Sie, miteinander zu leben, nicht gegeneinander.
Lassen Sie auch uns als demokratisch gewählte Politiker dies immer wieder beherzigen und ein Beispiel geben.
Ehren wir die Freiheit.
Arbeiten wir für den Frieden.
Halten wir uns an das Recht.
Dienen wir unseren inneren Maßstäben der Gerechtigkeit.
Schauen wir am heutigen 8. Mai, so gut wir es können, der Wahrheit ins Auge.“ 

In diesem Sinne fühlen wir uns in unserem Handeln dem Frieden in Europa und der Welt verpflichtet.

Jelena Hoffmann, Vorsitzende des Vorstands, Stiftung West-Östliche Begegnungen 

Andreas Dippe, Vorsitzender des Kuratoriums, Stiftung West-Östliche Begegnungen 

Peter Franke, Vorsitzender, Bundesverband Deutscher West-Ost-Gesellschaften

Martin Hoffmann, Geschäftsführender Vorstand, Deutsch-Russisches Forum e.V. 

 

Hier eine frühereStellungnahme des BDWO zum russisch- ukrainischen Konflikt beschlossen (5. 3.):

Dem Frieden verpflichtet – Krieg ist keine Lösung!

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Erklärung des Bundesverbandes Deutscher West-Ost-Gesellschaften e.V.
(BDWO) zu den schrecklichen und beschämenden Angriffen Russlands auf
die Ukraine und warum es gerade jetzt der Völkerverständigung bedarf. Der
BDWO ist der bundesweite Zusammenschluss von mehr als 70 Vereinigungen und Initiativen und setzt sich für die Völkerverständigung zwischen der Bundesrepublik Deutschland und den Staaten auf dem Gebiet der ehemaligen Sowjetunion ein.

Der Überfall Russlands auf die Ukraine und die Anwendung militärischer Gewalt kann durch nichts gerechtfertigt werden. Wir fordern Präsident Putin und die russische Regierung auf, den Angriffskrieg auf die Ukraine unverzüglich einzustellen. Eine sofortige Waffenruhe ist das Gebot der Stunde.

Die Völker der Ukraine, Belarus und Russlands, sowie der anderen Staaten der ehemaligen Sowjetunion, haben uns, das Volk der Deutschen, gemeinsam unter Einsatz hoher Verluste vom Faschismus befreit. Ihnen gilt unsere Solidarität und Freundschaft. Jeden Versuch, zwischen unseren Völkern einen Keil zu treiben, weisen wir entschieden zurück. Dazu zählen alle Versuche, Zwietracht und Hass zwischen den Menschen dieser Völker zu säen.

Unsere Verbandsarbeit ist dem Frieden und der Völkerverständigung verpflichtet. Sie zeichnet sich durch aktives Zuhören und gegenseitigem Raum für Verständnis und Akzeptanz aus. Durch die aktuellen Entwicklungen sehen wir unsere teils jahrzehntelangen Bemühungen untergraben und gefährdet. Die Grauen der beiden Weltkriege haben uns auf viele Weisen geprägt. Wir sagen „NEIN“ zum Krieg!

Gerade jetzt geht es um Begegnungen, um den gleichberechtigten und fortwährenden Dialog, sowie das Akzeptieren anderer Sichtweisen. Daher sind Städtepartnerschaften, zivilgesellschaftliche Initiativen, Kultur-, Jugend-, Bildungs- und Sozialprojekte sowie medizinisch-humanitäre Hilfen zu bewahren und auszubauen. Es sind diese Brücken, die alle Seiten zur Aufrechterhaltung des Friedens und der Völkerfreundschaft verpflichten.

Gewalt, Not und Armut schwächen. Wir brauchen vielmehr Perspektive, Gemeinsinn und Gerechtigkeit und müssen zudem jederzeit in der Lage sein, unsere Meinung frei zu äußern und sie im Austausch der Argumente anbringen zu können. Wer jedoch eigene Sichtweise gewaltsam anderen aufzwingt, vergreift sich nicht zuletzt an unserer Zukunft, nämlich unseren Kindern und deren Kindern. Die sich daraus entwickelnde gefährliche Spirale von weiterer Gewalt, Aufrüstung, Sanktionen und Spaltungen schaden uns allen auf Jahrzehnte.

Wir rufen alle Seiten auf, wieder das Gemeinsame nach vorne zu stellen. Der BDWO und seine Mitgliedsvereine sind solidarisch mit den Opfern der Gewalt. Wir bleiben mit unseren Freunden in den Partnerländern verbunden und werden gerade in diesen schwierigen Zeiten die gemeinsame Arbeit miteinander im Dialog fortsetzen.

Berlin, 01.03.2022

… hier ein Schreiben unseres Vorsitzenden zur aktuellen politischen Situation:

22. 2. 22

Liebe Mitglieder, liebe Freundinnen und Freunde,

betrüblicherweise verschärft sich die politische Situation. Sehr dramatisch und traurig ist der aktuelle kalte Krieg zwischen dem Westen und Russland in Sachen Ukraine. Da medial die russische Seite nicht zu Wort kommt, veröffentlichen wir hier den Link zur umstrittenen Rede Putins in Sachen Donezk und Luhansk. 

https://www.youtube.com/watch?v=8z5pUlxjfSA

Wer sie noch nicht kennt, kann die Werbung überspringen und sollte sie sich anhören. Man muss die Meinung nicht teilen. Aber ich persönlich kann mein Verständnis nicht leugnen und habe es auch nicht vor. Die schon tragische westliche Rechnung, Russland könne weiterhin beliebig vorgeführt werden und dessen Interessen seien weder zur Kenntnis zu nehmen noch zu verhandeln, geht nicht mehr auf.

Dass Deutschland jetzt sogar glaubt, Russland „bestrafen“ zu können, indem es sich von seinen eigenen energiepolitischen Interessen verabschiedet, ist eher bizarr. Alllein der Irrglaube, Russland ließe sich mit einem Projekt im deutschen Interesse erpressen, zeigt die ganze außenpolitische Fehleinschätzung und Fehlentwicklung symptomatisch auf.

Welche Auswirkungen das alles noch hat, lässt sich derzeit schwerlich einschätzen. Insofern kann man lediglich die Hoffnung haben, dass es nicht weiter eskaliert, wonach es aktuell ja leider eher nicht aussieht. Denn Forderungen an Russland, an den „Verhandlungstisch“ zurückzukehren, sind wohlfeil, nachdem es wie ausgeführt seit Jahren seitens des Westens, auch zur NATO- Frage oder zum Minsk- Abkommen etc., keine seriösen Verhandlungen gab oder gibt.

Wir werden jedenfalls unsere völkerverständigende Arbeit, auch mit Samara, im Rahmen des Möglichen dessen ungeachtet selbstverständlich fortführen.

Und da gibt es z. B.  in Bezug auf Belarus und unsere eigene bescheidene kleine Welt erfreuliche Nachrichten. Auch wenn das Kinderheim in Mogilev natürlich nur ein winziger Leuchtturm in unruhigen Zeiten ist, gibt es ihn doch. Dank unserer Spenderinnen und Spender und Förderer können wir ganz aktuell die Palliativstation weit großzügiger als geplant ausbauen. Es kam mehr Geld zusammen als erwartet und erhofft. Herzlichen Dank dafür.

Viele Grüße
Jörg Tauss
WOG- Vorsitzender in Baden- Württemberg 

 

…. „saisongemäß“ übermitteln wir Ihnen, zugleich im Namen unserer Freunde in Russland, Belarus und darüber hinaus, die besten Wünsche zum Jahreswechsel. Bleiben Sie gesund und uns gewogen… Mit Ihrer Hilfe werden wir unsere Arbeit auch 2022 fortsetzen….. 

Ihr Vorstand der WOG in Baden-Württemberg

 

Im Beisein des russischen Generalkonsuls Iwan Khotulev (Frankfurt/ M) konnten wir im Spätherbst in Gochsheim/ Baden (Ort unseres Bürositzes) eine kleine Gedenkstätte gegen „Krieg und Faschismus“ und in Erinnerung an die Opfer von Zwangsarbeit jetzt auch offiziell einweihen. Von Zwangsarbeit waren zur NS- Zeit bis in kleinste Dörfer hinein über 20 Millionen Menschen betroffen. Fünf von ihnen ließen bei uns vor Ort ihr Leben. 

Zum 80. Jahrestag des Überfalls auf die Sowjetunion haben wir am 22. 6. an der Gedenkstätte Neuenbürg ein Gesteck niedergelegt. Hier sind Opfer der Zwangsarbeit aus dem KZ Vaihingen/ Enz bestattet.

Aktuelle Krisen überschatten leider auch unsere Arbeit. Dies betrifft die Weltpolitik und unverändert natürlich die Pandemie. All dies soll aber weder unsere Arbeit mit Belarus noch mit Russland gefährden. Besondere Sorge bereitet uns der kalte Krieg des Westens gegen Russland. Hier ein besonders ekliges Beispiel eines us-amerikanischen „Militärberaters“ (29.4. Rheinpfalz): 

Für uns ist Krieg gegen Russland nicht „unausweichlich“. Wir sollten diese Entwicklung nicht länger fassungslos hinnehmen.  Zusammen mit anderen Organisationen haben wir deshalb anlässlich der kommenden XVI. Partnerschaftskonferenz im russischen Kaluga einen Appell vorbereitet.

Den Text findet sich unten…………… (bitte anklicken).  Wir freuen uns auf weitere Unterzeichnende (Organisationen ebenso wie Einzelpersonen). Danke!

Kein kalter Krieg mit Russland – Hört auf damit!

Ab sofort können Unterschriften auch elektronisch direkt unter den Appell gesetzt werden. Vielen Dank für die Unterstützung und ggf. auch Weitergabe… 

Dessen ungeachtet haben wir auch neue schöne Erfolge zu verzeichnen. Aufgrund unserer Initiative erhält „unsere“ Klinik Nr. 1 in Mogilev / Belarus aus dem entsprechenden EU / WHO – Covid- Programm für einen sechsstelligen Betrag eine hochwertige Ausstattung an Labortechnik und ein Patiententransportsystem.

Im virtuellen Bereich organisieren wir seit Beginn des Jahres 2021 medizinische Fachtagungen. Diese Form der Zusammenarbeit wird  längerfristig ein neuer Schwerpunkt unserer Arbeit werden. Auch bei der nächsten deutsch- russischen Städtepartnerschaftskonferenz in Kaluga im Juni wollen wir dazu unsere Überlegungen vorstellen. Hier schon einmal die Vorankündigung zum Anklicken.

Und nicht zuletzt im Verein selbst überlegen wir uns, für Mitglieder und Interessierte virtuelle Zusammenkünfte und einen „Stammtisch“ zu organisieren. Daran arbeiten wir aktuell. Wir hoffen auf entsprechendes Interesse.

Der Vorstand

…. am Ende des schwierigen Jahres 2020 übermitteln wir Ihnen mit diesem schönen Foto unseres Freundes Sascha Litin aus Mogilev / Belarus die besten Grüße und guten Wünsche.

„Heute gilt es, alles dafür zu tun, den Frieden in Europa zu erhalten. Russland ist der größte Partner und der mächtigste Nachbar in Europa. Ohne Russland kann es in Europa keinen Frieden geben.“ (Helmut Schmidt, 26. 11. 2014, im Vorwort zum Roman von  Daniel Granin „Mein Leutnant“.

Wir bedanken uns, auch in diesem Sinne, herzlich für Ihre bisherige Unterstützung.

West- Ost- Gesellschaft in Baden- Württemberg e. V.  – Der Vorstand –

Trotz Corona arbeiten wir im Rahmen unserer Möglichkeiten weiter an Völkerverständigung und an unseren medizinisch- humanitären Projekten. Hier erproben wir derzeit auch neue Möglichkeiten einer virtuellen Zusammenarbeit. Die werden wir ausbauen. Einen „Test“ nahmen wir vor (Aufzeichnung von unserer Mukoviszidose Tagung, ca. ab Minute 7) .

Am 22. Juni 2021 jährt sich der Überfall Hitlerdeutschlands auf die Sowjetunion zum 80. Mal. Das wird sicher auch für unsere Arbeit eine Rolle spielen. Beachten Sie bitte auch den Terminplan auf diesen Zeiten.

Bei der Mitgliederversammlung 2020 wurde der Vorstand einstimmig für weitere drei Jahre in seinem Amt bestätigt und entlastet. Wir machen gerne weiter 🙂

Unser Mitglied Rainer Kaufmann ist seit Jahren in Georgien aktiv und betreibt dort u. a. einen Reiseveranstalter nebst kleinem Hotel und Restaurant in Tbilisi. Zur Auslastung des Restaurants unterstützt er Bedürftige, und davon gibt es leider immer mehr, die täglich mit Essen versorgt werden. Insgesamt wurden in Zusammenarbeit mit der Evangelischen Kirche bereits über 7.000 Essen ausgegeben. Nach seinem Bericht bei unserer Mitgliederversammlung am 22. 8. beschloß der Vorstand, das Projekt mit 1.000.– Euro zu unterstützen.

Das CLEFT- Projekt in Samara haben wir nach Ablauf des 5-jährigen Vertrages auf neue Füsse gestellt und betrieben es nun weitere drei Jahre (Foto: Vertragsausschnitt mit seinen vielen Stempeln ;)) . Die entsprechenden Vereinbarungen mit der Seredawin Klinik sind unter Dach und Fach…… 

Auch alles andere läuft im Rahmen der Möglichkeiten Auf dem Foto sehen Sie einen 13-jährigen Mukoviszidiose- Patienten in Samara an einem „unserer“ Geräte.  Anderen zu helfen, denen es schlechter als den meisten von uns geht, ist doch eine der schönsten Sachen der Welt und eine Herausforderung für die Zukunft.

Wir waren in diesem Sinne weiter  unterwegs und besichtigten im Sommer letzten Jahres in Mogilev und zuletzt jetzt in Samara unsere Projekte. Schauen Sie hier einfach mal auf unseren Seiten vorbei (zum Beispiel CLEFT, Mukoviszidose, Hospiz etc.)

Auch die deutsch-russische (Städte-) Partnerschaftskonferenz in Aachen und Düren liegt nun schon wieder über ein Jahr hinter uns und unser Panel Gesundheit war ein voller Erfolg.

Der russische Wohltätigkeitsfond zeichnete uns dort in diesem Rahmen  unsere Arbeit in Form einer Urkunde aus. Das freute uns natürlich sehr (Foto privat, links Frau Professorin Tatiana Kaganova).

Herzliche Grüße

Ihr Vorstand

Im Menü zu diesen Seiten (oben) finden Sie eine Übersicht über unsere wesentlichen Projekte. Wir hoffen, dass so die Übersichtlichkeit besser wurde. Auch unter der Rubrik „Termine“ und „Kurzübersicht über unsere Arbeit“ finden sich viele weitere Hinweise auf unsere Aktivitäten.

Neben unserer medizinisch-humanitären Arbeit beziehen wir natürlich bei Bedarf auch zu politischen Themen Stellung und lassen uns dabei nicht einschüchtern.

Hier deshalb auch nochmals der Hinweis auf unsere Kampagne für eine neue Krim- Politik . 

Weshalb wir uns für und in Russland für dessen gastfreundliche Menschen engagieren ergibt sich auch aus der historischen Verantwortung unseres Landes. Dieser Artikel aus dem Rubikon, den wir zur Verbreitung empfehlen, bringt diese in beeindruckender Form auf den Punkt.Für deutsche Außenpolitiker man sich derzeit, daraus abgeleitet, nur schämen.

So stehen wir wegen unserer völkerverständigenden Arbeit auch auf der Halbinsel Krim unter „Beschuss“ von offiziellen und halboffiziellen ukrainischen Dienstellen und leider auch „unserer“ Botschaft in Moskau. Unten finden Sie hierzu einige Informationen.

Da das Auswärtige Amt mit Denunziationen gegenüber Staatsanwaltschaften offensichtlich nicht gerade zurückhaltend umgeht fordern wir von dort weitere Auskünfte. „Normale“ Schreiben werden nicht beantwortet.

Verletzt wird sogar das Informationsfreiheitsgesetz des Bundes. Deshalb haben wir bei der Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit nun auch „offiziell“ Beschwerde eingereicht. Den Wortlaut finden Sie hier: WOG Beschwerde BfDI Mirotworez Endversion

…. hier finden finden Sie zudem einige Infos zum Vorgehen des Bundeswirtschaftsministeriums und der Staatsanwaltschaft Karlsruhe gegen die WOG BaWü und deren Vorsitzenden „in Sachen“ unserer Krimreise.

Gerne stehen wir zu diesen Vorgängen natürlich für Rückfragen zur Verfügung und bedanken uns schon jetzt für die vielen solidarischen Stellungnahmen, die uns erreichten…..

Übrigens: Wer gegen dieses Art des Versuchs der Einschüchterung in Sachen Völkerverständigung etwas hat kann bei uns auch Mitglied werden…vielleicht auch mal gute Bekannte und Verwandte drauf ansprechen? ;)))

Im Mai konnten wir der Klinik in Mogilew, zusammen mit unserem befreundeten Erftstadter (bei Köln) Tschernobylverein, ein neues EKG – Gerät für Kleinkinder zur Verfügung stellen. Der Chefarzt, Dr. V.S. Klochkov, bedankte sich bei den Mitgliedern der WOG in herzlichen Worten und schrieb u. a. „….Ihr Engagement und Einsatz sind bewundernswert….Wir sind fest überzeugt, dass dieses Gerät bei der Diagnostik der Herzerkrankung von Neugeborenen eine nicht zu ersetzende Rolle speilen wird..“. Den besten Wünschen für diese kleinen Patientinnen und Patienten schließen wir uns gerne an!

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Mit Samara sind einige Projekte neu zustande gekommen:

Bereits 2016 bereiteten wir einen Mukoviszidose – Vertrag vor.  Die nötigen Investitionen, an denen sich die russische Seite beteiligte, sind erfolgt. Es geht um ein Volumen von rund 15 Millionen Rubel (ca. 220.000.– Euro). Der Vertrag mit einer 5-jährigen Laufzeit wurde Anfang Oktober beiderseits (Kinderklinik Nr. 1 Samara und WOG BaWü) unterzeichnet. Im ersten Halbjahr 2017 ging’s richtig los…. Im Oktober 2017 feierten wir die Übergabe. Jetzt, ein Jahr später, führten wir im Oktober 2018 in Erfüllung des Vertrags zum Thema „know-how-Austausch“ an der med. Uni in Samara eine Fachtagung zum Thema „Lungenerkrankungen und Mukoviszidose bei Kindern und Jugendlichen“ 

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50 Jahre Kieferklinik in Samara, unten das Team der russischen und deutschen Referenten bei einer früheren Tagung zum Thema CLEFT..

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Am 3.10. wurde im Vorfeld der Konferenz zugleich ein neues Fahrzeug (in Russland produzierter Mercedes-Sprinter) an unsere CLEFT- Stelle in Samara übergeben.

Hier finden Sie auch die Medienberichte in russischer Sprache.

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Die Leiterin des Kinderheims/ Kinderhospiz Mogilew, Frau Dr. Alexandrowitsch war im Juli einige Tage im Hospiz Sterntaler in Dudenhofen/ Pfalz. Es war ein sehr nachhaltiger Austausch, der beiderseits fortgesetzt werden soll

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Die Vorstellung unseres (Foto-)Buches „30Jahre Tschernobyl“ erfolgte zu damaligen Jahrestag in einer gut besuchten öffentlichen Veranstaltung im Naturfreundehaus Bruchsal (zugleich Würdigung „Über 25 Jahre Projekte der WOG Bruchsal“). Es war sehr schön, auch viele Unterstützerinnen aus den vergangenen Jahren und sogar  Jahrzehnten begrüßen zu können. Vom Buch selbst können bei uns noch (Rest-) Exemplare gegen Spende (mindestens 9,50 Euro) bezogen werden.

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Apropos Bücher: Unter „Büchern“ haben wir zum Thema Russland und natürlich Tschernobyl einige Literaturempfehlungen veröffentlicht.

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Unter den Schwerpunkten auf diesen Seiten wie zu den Terminen findet sich einiges zur Arbeit dieses Jahres . Auch unter den auch jetzt noch aktuellen  Grussworten zum Jahreswechsel, siehe daraus (unten kursiv) ein Zitat des Chefarztes der Seredawin – Klinik, Samara.

„….Dank Ihren Bemühungen in der Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern unserer Klinik sehen wir immer mehr fröhliche lächelnde Kindergesichte und glückliche Augen ihrer Eltern und Verwandten….“ (Dr. Kupzov)

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(Foto privat)

–  MOCT – Die Russlandbrücke –

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Foto (privat) Wolga- Ufer Promenade (Samara) im März 2015

„Die deutsch-russische Eiszeit überwinden….Den kalten Kriegern entgegen treten und die Freundschaft pflegen. Daran zu arbeiten sehen wir als unsere Verpflichtung“. 

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Passend zum Thema hat Krysztov Daletski das sehr nachdenklich stimmende Lied „Dunkle Wolken“ geschrieben und uns zur Veröffentlichung zur Verfügung gestellt. Es ist auch auf YouTube zu finden.