Liebe Mitglieder und Freunde…..

aktuelle Krisen überschatten leider auch unsere Arbeit. Dies betrifft die Weltpolitik und unverändert natürlich die Pandemie. All dies soll aber weder unsere Arbeit mit Belarus noch mit Russland gefährden. Und so haben wir auch neue schöne Erfolge zu verzeichnen.

Aufgrund unserer Initiative erhält „unsere“ Klinik Nr. 1 in Mogilev / Belarus aus dem entsprechenden EU / WHO – Covid- Programm für einen sechsstelligen Betrag eine hochwertige Ausstattung an Labortechnik und ein Patiententransportsystem.

Im virtuellen Bereich organisieren wir seit Beginn des Jahres 2021 medizinische Fachtagungen. Diese Form der Zusammenarbeit wird  längerfristig ein neuer Schwerpunkt unserer Arbeit werden. Auch bei der nächsten deutsch- russischen Städtepartnerschaftskonferenz in Kaluga im Juni wollen wir dazu unsere Überlegungen vorstellen. Hier schon einmal die Vorankündigung zum Anklicken.

Und nicht zuletzt im Verein selbst überlegen wir uns, für Mitglieder und Interessierte virtuelle Zusammenkünfte und einen „Stammtisch“ zu organisieren. Daran arbeiten wir aktuell. Wir hoffen auf entsprechendes Interesse.

Der Vorstand

…. am Ende des schwierigen Jahres 2020 übermitteln wir Ihnen mit diesem schönen Foto unseres Freundes Sascha Litin aus Mogilev / Belarus die besten Grüße und guten Wünsche.

„Heute gilt es, alles dafür zu tun, den Frieden in Europa zu erhalten. Russland ist der größte Partner und der mächtigste Nachbar in Europa. Ohne Russland kann es in Europa keinen Frieden geben.“ (Helmut Schmidt, 26. 11. 2014, im Vorwort zum Roman von  Daniel Granin „Mein Leutnant“.

Wir bedanken uns, auch in diesem Sinne, herzlich für Ihre bisherige Unterstützung.

West- Ost- Gesellschaft in Baden- Württemberg e. V.  – Der Vorstand –

Trotz Corona arbeiten wir im Rahmen unserer Möglichkeiten weiter an Völkerverständigung und an unseren medizinisch- humanitären Projekten. Hier erproben wir derzeit auch neue Möglichkeiten einer virtuellen Zusammenarbeit. Die werden wir ausbauen. Einen „Test“ nahmen wir vor (Aufzeichnung von unserer Mukoviszidose Tagung, ca. ab Minute 7) .

Am 22. Juni 2021 jährt sich der Überfall Hitlerdeutschlands auf die Sowjetunion zum 80. Mal. Das wird sicher auch für unsere Arbeit eine Rolle spielen. Beachten Sie bitte auch den Terminplan auf diesen Zeiten.

Bei der Mitgliederversammlung 2020 wurde der Vorstand einstimmig für weitere drei Jahre in seinem Amt bestätigt und entlastet. Wir machen gerne weiter 🙂

Unser Mitglied Rainer Kaufmann ist seit Jahren in Georgien aktiv und betreibt dort u. a. einen Reiseveranstalter nebst kleinem Hotel und Restaurant in Tbilisi. Zur Auslastung des Restaurants unterstützt er Bedürftige, und davon gibt es leider immer mehr, die täglich mit Essen versorgt werden. Insgesamt wurden in Zusammenarbeit mit der Evangelischen Kirche bereits über 7.000 Essen ausgegeben. Nach seinem Bericht bei unserer Mitgliederversammlung am 22. 8. beschloß der Vorstand, das Projekt mit 1.000.– Euro zu unterstützen.

Das CLEFT- Projekt in Samara haben wir nach Ablauf des 5-jährigen Vertrages auf neue Füsse gestellt und betrieben es nun weitere drei Jahre (Foto: Vertragsausschnitt mit seinen vielen Stempeln ;)) . Die entsprechenden Vereinbarungen mit der Seredawin Klinik sind unter Dach und Fach…… 

Auch alles andere läuft im Rahmen der Möglichkeiten Auf dem Foto sehen Sie einen 13-jährigen Mukoviszidiose- Patienten in Samara an einem „unserer“ Geräte.  Anderen zu helfen, denen es schlechter als den meisten von uns geht, ist doch eine der schönsten Sachen der Welt und eine Herausforderung für die Zukunft.

Wir waren in diesem Sinne weiter  unterwegs und besichtigten im Sommer letzten Jahres in Mogilev und zuletzt jetzt in Samara unsere Projekte. Schauen Sie hier einfach mal auf unseren Seiten vorbei (zum Beispiel CLEFT, Mukoviszidose, Hospiz etc.)

Auch die deutsch-russische (Städte-) Partnerschaftskonferenz in Aachen und Düren liegt nun schon wieder über ein Jahr hinter uns und unser Panel Gesundheit war ein voller Erfolg.

Der russische Wohltätigkeitsfond zeichnete uns dort in diesem Rahmen  unsere Arbeit in Form einer Urkunde aus. Das freute uns natürlich sehr (Foto privat, links Frau Professorin Tatiana Kaganova).

Herzliche Grüße

Ihr Vorstand

Im Menü zu diesen Seiten (oben) finden Sie eine Übersicht über unsere wesentlichen Projekte. Wir hoffen, dass so die Übersichtlichkeit besser wurde. Auch unter der Rubrik „Termine“ und „Kurzübersicht über unsere Arbeit“ finden sich viele weitere Hinweise auf unsere Aktivitäten.

Neben unserer medizinisch-humanitären Arbeit beziehen wir natürlich bei Bedarf auch zu politischen Themen Stellung und lassen uns dabei nicht einschüchtern.

Hier deshalb auch nochmals der Hinweis auf unsere Kampagne für eine neue Krim- Politik . 

Weshalb wir uns für und in Russland für dessen gastfreundliche Menschen engagieren ergibt sich auch aus der historischen Verantwortung unseres Landes. Dieser Artikel aus dem Rubikon, den wir zur Verbreitung empfehlen, bringt diese in beeindruckender Form auf den Punkt.Für deutsche Außenpolitiker man sich derzeit, daraus abgeleitet, nur schämen.

So stehen wir wegen unserer völkerverständigenden Arbeit auch auf der Halbinsel Krim unter „Beschuss“ von offiziellen und halboffiziellen ukrainischen Dienstellen und leider auch „unserer“ Botschaft in Moskau. Unten finden Sie hierzu einige Informationen.

Da das Auswärtige Amt mit Denunziationen gegenüber Staatsanwaltschaften offensichtlich nicht gerade zurückhaltend umgeht fordern wir von dort weitere Auskünfte. „Normale“ Schreiben werden nicht beantwortet.

Verletzt wird sogar das Informationsfreiheitsgesetz des Bundes. Deshalb haben wir bei der Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit nun auch „offiziell“ Beschwerde eingereicht. Den Wortlaut finden Sie hier: WOG Beschwerde BfDI Mirotworez Endversion

…. hier finden finden Sie zudem einige Infos zum Vorgehen des Bundeswirtschaftsministeriums und der Staatsanwaltschaft Karlsruhe gegen die WOG BaWü und deren Vorsitzenden „in Sachen“ unserer Krimreise.

Gerne stehen wir zu diesen Vorgängen natürlich für Rückfragen zur Verfügung und bedanken uns schon jetzt für die vielen solidarischen Stellungnahmen, die uns erreichten…..

Übrigens: Wer gegen dieses Art des Versuchs der Einschüchterung in Sachen Völkerverständigung etwas hat kann bei uns auch Mitglied werden…vielleicht auch mal gute Bekannte und Verwandte drauf ansprechen? ;)))

Im Mai konnten wir der Klinik in Mogilew, zusammen mit unserem befreundeten Erftstadter (bei Köln) Tschernobylverein, ein neues EKG – Gerät für Kleinkinder zur Verfügung stellen. Der Chefarzt, Dr. V.S. Klochkov, bedankte sich bei den Mitgliedern der WOG in herzlichen Worten und schrieb u. a. „….Ihr Engagement und Einsatz sind bewundernswert….Wir sind fest überzeugt, dass dieses Gerät bei der Diagnostik der Herzerkrankung von Neugeborenen eine nicht zu ersetzende Rolle speilen wird..“. Den besten Wünschen für diese kleinen Patientinnen und Patienten schließen wir uns gerne an!

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Mit Samara sind einige Projekte neu zustande gekommen:

Bereits 2016 bereiteten wir einen Mukoviszidose – Vertrag vor.  Die nötigen Investitionen, an denen sich die russische Seite beteiligte, sind erfolgt. Es geht um ein Volumen von rund 15 Millionen Rubel (ca. 220.000.– Euro). Der Vertrag mit einer 5-jährigen Laufzeit wurde Anfang Oktober beiderseits (Kinderklinik Nr. 1 Samara und WOG BaWü) unterzeichnet. Im ersten Halbjahr 2017 ging’s richtig los…. Im Oktober 2017 feierten wir die Übergabe. Jetzt, ein Jahr später, führten wir im Oktober 2018 in Erfüllung des Vertrags zum Thema „know-how-Austausch“ an der med. Uni in Samara eine Fachtagung zum Thema „Lungenerkrankungen und Mukoviszidose bei Kindern und Jugendlichen“ 

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50 Jahre Kieferklinik in Samara, unten das Team der russischen und deutschen Referenten bei einer früheren Tagung zum Thema CLEFT..

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Am 3.10. wurde im Vorfeld der Konferenz zugleich ein neues Fahrzeug (in Russland produzierter Mercedes-Sprinter) an unsere CLEFT- Stelle in Samara übergeben.

Hier finden Sie auch die Medienberichte in russischer Sprache.

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Die Leiterin des Kinderheims/ Kinderhospiz Mogilew, Frau Dr. Alexandrowitsch war im Juli einige Tage im Hospiz Sterntaler in Dudenhofen/ Pfalz. Es war ein sehr nachhaltiger Austausch, der beiderseits fortgesetzt werden soll

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Die Vorstellung unseres (Foto-)Buches „30Jahre Tschernobyl“ erfolgte zu damaligen Jahrestag in einer gut besuchten öffentlichen Veranstaltung im Naturfreundehaus Bruchsal (zugleich Würdigung „Über 25 Jahre Projekte der WOG Bruchsal“). Es war sehr schön, auch viele Unterstützerinnen aus den vergangenen Jahren und sogar  Jahrzehnten begrüßen zu können. Vom Buch selbst können bei uns noch (Rest-) Exemplare gegen Spende (mindestens 9,50 Euro) bezogen werden.

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Apropos Bücher: Unter „Büchern“ haben wir zum Thema Russland und natürlich Tschernobyl einige Literaturempfehlungen veröffentlicht.

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Unter den Schwerpunkten auf diesen Seiten wie zu den Terminen findet sich einiges zur Arbeit dieses Jahres . Auch unter den auch jetzt noch aktuellen  Grussworten zum Jahreswechsel, siehe daraus (unten kursiv) ein Zitat des Chefarztes der Seredawin – Klinik, Samara.

„….Dank Ihren Bemühungen in der Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern unserer Klinik sehen wir immer mehr fröhliche lächelnde Kindergesichte und glückliche Augen ihrer Eltern und Verwandten….“ (Dr. Kupzov)

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(Foto privat)

–  MOCT – Die Russlandbrücke –

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Foto (privat) Wolga- Ufer Promenade (Samara) im März 2015

„Die deutsch-russische Eiszeit überwinden….Den kalten Kriegern entgegen treten und die Freundschaft pflegen. Daran zu arbeiten sehen wir als unsere Verpflichtung“. 

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Passend zum Thema hat Krysztov Daletski das sehr nachdenklich stimmende Lied „Dunkle Wolken“ geschrieben und uns zur Veröffentlichung zur Verfügung gestellt. Es ist auch auf YouTube zu finden.