Aus den Regionen

Jahresbericht 2015

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Unser Freundeskreis “Kinder von Oserany” organisierte auch in diesem Jahr vom wieder einen Sommeraufenthalt für Kinder aus dem belarussischen Städtchen. Hier der kurze Bericht:

Wie im Flug vergingen für die Kinder drei Wochen in Deutschland. Es waren drei erlebnisreiche Wochen. Wir haben sehr viel mit der Mutter- Kind-Gruppe unternommen – waren in der Bärenhöhle mit Begleitung des Liederkranzes Willmandingen, haben die Laichinger Tiefenhöhle und den Blautopf besucht.

Es war sehr interessant, in die Laichinger Tiefenhöhle zu steigen. Dort gibt es zwar weniger Tropfsteine als in der Bärenhöhle, aber es war ein echtes Erlebnis und an machen Stellen eine Herausforderung, so tief unter die Erde zu steigen.

Im Badkap konnten sich die Kinder vergnügen – die Rutsche war für sie ein richtiger Spaß – mache waren fast nur beim Rutschen.

In der Wilhelma war dieses Jahr die Fütterung der Seelöwen der Hit und die Frage, ob es auch Krokodile gibt, beschäftigte die Kinder sehr.

Der anschließende Besuch auf dem Fernsehturm war das weitere Highlight. Es war eine herrliche Sicht.

Auch eine wunderschöne Aussicht konnten wir in diesem Jahr in den Bergen genießen (Bild oben). Für mache Kinder war das Fahren mit der Gondel eine Herausforderung, was so machen Begleiter doch etwas leicht ins Schwitzen brachte.

Die Wanderungen in den Kobel hat den Kinder sehr gefallen und so mancher Begleiter hatte das Nachsehen, als die Kinder den Berg zur Ruine hochgerannt sind. Natürlich darf auch ein richtiges Schloß beim Aufenthalt nicht fehlen – so waren wir in diesem Jahr auf der Burg Hohenzollern und konnten königlich durch die Säle schreiten.

Schon Tradition ist der Besuch bei der Feuerwehr und, egal wie kalt oder warm es ist, die Kinder haben immer einen Spaß durch das Wasser zu springen. Das Beste ist aber die Fahrt mit dem Feuerwehrauto.

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So waren es wieder rundherum sehr schöne Tage für die Mutter-Kind-Gruppe. Wir möchten uns bei allen Besuchern für den Besuch im Feriendorf bedanken und auch bei allen, die die Gelegenheit genutzt haben, uns auf den Ausflügen zu begleiten. Wir haben uns darüber sehr gefreut und hoffen, dass es allen gefallen hat.

Freitags ist die Gruppe wieder nach Hause gefahren. Es war eine lange Heimreise – nach 29 Stunden Fahrt sind aber alle wieder wohlbehalten in Weißrussland angekommen. Wir sind sehr glücklich und dankbar, dass auf der Heimreise und im Aufenthalt alles gut gegangen ist.

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Die Kinder wurden von ihren Eltern abgeholt und alle waren glücklich, sie wieder gesund in den Armen zu halten. Wir haben drei wunderschöne Wochen mit der Gruppe zusammen erlebt. Es war eine schöne und manchmal etwas anstrengende Zeit – doch ein unbeschwertes Lachen entschädigt für alles.

Wir möchten uns bei allen ganz herzlich bedanken, die uns in diesem Sommer wieder und auch übers Jahr durch in so vielfältiger Weise unterstützt, bei den Ausflügen begleitet und uns auf der Sonnenmatte besucht haben.

Nochmals ganz herzlichen Dank.

Freundeskreis “Kinder von Oserany”

Schwäbische Alb e.V.

 

Jahresbericht 2016

Freundeskreis „Kinder von Oserany“

Der Freundeskreis lädt seit Anfang den 90 – ziger Jahren Kinder aus Weißrussland, Raum Shitkowitschi und Oserany nach Erpfingen ein. Für manchen ist es ein Traum nach Deutschland eingeladen zu werden.

Wenn der Freundeskreis „Kinder von Oserany“ für 3
Wochen auf die Sonnenmatte nach Erpfingen einlädt,
gibt es für alle einiges vorzubereiten. Die Ärztin Irina
stellt auf Wunsch des Freundeskreises eine Liste mit
kranken Kindern und deren Krankengeschichten auf.
Die Bürgermeisterin a.D. Nina fertigt eine weitere Liste
mit Kinder von sozialschwachen Familien an. Für den
Freundeskreis ist es schwer anhand der vorliegenden Vorschläge die Kinder auszuwählen.

Wenn feststeht wer eingeladen wird, beginnen hier und in Weißrussland die Vorbereitungen. Mancher muss noch einen Reisepass beantragen oder die Unterschrift des leiblichen Vaters einholen, damit das Kind nach Deutschland ausreisen kann. So kann es auch sein, dass ein Kind oder eine Mutter mit Kind nicht mitkommen kann, weil das Kind erkrankt ist oder der Pass nicht rechtzeitig ausgestellt werden konnte. Dann ist es gut wenn man noch Kinder als Ersatz auf der Liste hat.
Das Programm steht fest – es hat sich seit Jahren bewährt – es werden ein paar Ausflüge verändert aber sonst passt es gut. Für kranke Kinder werden Arzttermin oder Termine für die Krankengymnastik bereits im Vorfeld vereinbart.

Ich denke nicht nur wir vom Freundeskreis sind gespannt, wer da aus dem Bus aussteigt. Die Mütter und Kinder sind ganz sicher genauso gespannt, was sie da wohl erwartet. Nach einer langen Reise sind alle sehr erschöpft, doch nach einer wärmenden Suppe werden die Lebensgeister wieder munter. Die Häuschen und die Schlafstätten werden besichtigt und man richtet sich für die nächsten Wochen ein.

Der Aufenthalt ist so organisiert, dass ein Haus mit 8 Personen belegt wird. Es wohnen 2 Mütter und 6 Kinder in einem Haus. Manche lernen sich erst auf der Fahrt nach Deutschland richtig kennen. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass es gut ist die Kinder mit den gewohnten Essen zu versorgen. Die Lebensmittel werden vom Freundeskreis besorgt und die Mütter bereiten für die Kinder und Gäste ein leckeres Essen zu. Kinder die privat untergebracht sind, werden natürlich von dem Mütter mitversorgt. In den drei Wochen erholen sich die Kinder und Mütter und tanken Energie für den Alltag zuhause.

25. bis 28. März 2016 Kaffee im Haus des Gastes – Ostereiermuseum

Von Karfreitag bis Ostermontag hat der Freundeskreis im Haus des Gastes für alle einheimischen Gäste und Museumsbesucher im sogenannten Museums-Cafe`Kaffee und Kuchen verkauft. Es war ein großer Erfolg, aber es waren auch sehr anstrengende Tage für uns, da wir keine Erfahrung hatten mit wie vielen Gästen wir rechnen konnten – so mussten wir in kurzer Zeit eine große Anzahl an Kuchen beschaffen.

18. Juni bis 08. Juli 2016 Sommeraufenthalt

In diesem Jahr haben wir entsprechend den finanziellen Möglichkeiten eine kleinere Gruppe eingeladen. Für 11 Kinder und 4 Mütter haben wir 2 Häuschen auf der Sonnenmatte gemietet.

Aljoscha und 4 Kinder wurden bei Martin und Irene untergebracht; so hatten wir eine Gruppe von insgesamt 20 Personen.
Wir haben ein buntes Programm mit vielen Aktivitäten für unsere großen und kleinen Gäste zusammengestellt.
Auf die Besuche in die Laichinger Tiefenhöhle, Wilhelma und die Berge wollten wir nicht verzichten, so haben wir die Ausflüge im Gemeindeblatt ausgeschrieben.

Es war sehr schön, dass uns einige Erpfinger dazu begleitet haben. Wir haben uns sehr darüber gefreut. Die Kinder genießen diese Wochen in Erpfingen und wir tun alles, dass sie sich hier bei uns wohlfühlen.

In den Bergen hatten wir ein herrliches Bergwetter und so war dieser Ausflug ein großartiges Erlebnis. Der Liederkranz Willmandingen hat uns singend durch die Bärenhöhle begleitet. Es war für beiden Seiten ein schönes Erlebnis.

Sonntagsnachmittagswanderung auf den Kobel mit Stockbrot und Roter Wurst, Wassermarsch mit der Feuerwehr

Das macht immer Spaß auch wenn das Wetter mal nicht so passt

Der Abschied naht – es bedeutet Auf Wiedersehen zu sagen

Für den Sommeraufenthalt 2016 haben wir vom Land Baden-Württemberg für den Aufenthalt eine finanzielle Zuwendung in Höhe von 2.047,50 € erhalten.

Von der West-Ost Gesellschaft Baden-Württemberg haben wir eine Zuwendung von 4.089 € erhalten.

Es freut uns, wenn sich einige Kinder nach den Aufenthalt immer mal wieder melden um einfach nur „Hallo“ zusagen.

10. September 2016 kleiner Transport in die Pfalz

Vor und nach dem Sommeraufenthalt wurden in der Kleiderkammer 51 Pakete für kinderreiche Familien und bedürftige Menschen gepackt. In der Pfalz sind die Pakete kurz zwischengelagert und mit einem Lkw nach Belarus gebracht worden. Anfang November konnten die Menschen ihre Pakete in Shitkowitschi abholen. Es kommen Dankesbriefe beim Freundeskreis an, die Menschen freuen sich sehr über die Pakete.

Weihnachtsbazar
normalerweise haben wir nachdem Sommeraufenthalt immer eine kleine Verschnaufpause eingelegt und dann mit den Vorbereitungen für den jährlichen Weihnachtsbazar losgelegt – doch in diesem Jahr ist alles anders – wir haben nicht gebastelt, gekranzt und nicht dekoriert. Aus Mangel an Ideen gab es keinen Weihnachtsbazar.

Ein herzliches Dankeschön allen:

  • –  fleißigen Helferinnen und Kuchenbäckerinnen und natürlichen allen Helfern
  • –  Physiotherapeuten, Ärzten, Hörakustiker die kostenfreie die Kinder untersuchten und kostenfrei behandelten
  • –  Geschäftsleute für Sachspenden und vieles mehr
  • –  verschiedenen Gruppen und Vereinen, welche den Erlös ihrer Veranstaltungen uns spendeten
  • –  Privatpersonen für die Spenden
  • –  Institutionen, die uns vergünstigte und kostenlose Eintritte gewährten

Es ist nicht selbstverständlich, dass über so viele Jahre für ein Projekt gespendet wird,
wir freuen uns sehr darüber und sind sehr dankbar für diese Zuwendungen, nochmals herzlichen Dank für die großartige Unterstützung.

Aktivitäten 2017

14 bis 17. April 2017 Cafe ́ im Haus des Gastes
29. Juli bis 19. August 2017 Mutter – Kind – Gruppe auf der Sonnenmatte

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In Bruchsal stellten wir am 30. 4 im Naturfreundehaus unser Fotobuch vor:

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Hier der Jahresbericht 2015 (PDF)unseres Freundeskreises „Kinder von Oserany“ (Sonnenbühl). Viel Spass beim Lesen! Auch hier tolle Aktivitäten:

Jahresbericht 15

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Neswish-Laichingen: die Freundschaft wird stärker und erweitert
Freitag, 20.11.2015 10:49. Rubrik: Nachrichten (Bericht aus Neswish)

Das dritte Jahrzehnt besteht schon die Freundschaft zwischen den Partnerstädten Neswish und Laichingen (Deutschland). 2013 haben die Städte Neswish und Laichingen den 20. Jahrestag der Zusammenarbeit im Rahmen der humanitären Aktivitäten der West- Ost- Gesellschaft begangen.

Es wurden die Ergebnisse zusammengefasst, die Zahlen genannt, die geleisteten Aktivitäten aufgeführt und neue Ziele für die weitere Zusammenarbeit gesetzt.
Zwischenzeitlich wurde durch die Bemühungen der Stadtverwaltungen von Neswish und Laichingen, der Leiter der Wohlfahrtsorganisationen von beiden Städten wieder viel geleistet : Austausch von Delegationen, Organisation der Ferien für Kinder aus unserer Region, Sprachpraktikum der Studenten .
Eine der letzten Aktivitäten war der Besuch einer Gruppe der Deutschlehrer aus unserer Region in Laichingen. Hier der Bericht:

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11 Lehrer besuchten binnen 11 Tagen die Unterrichtsstunden im Gymnasium, in Realschulen und Hauptschulen. Sie lernten das deutsche Bildungssystem und dessen Besonderheiten kennen. Die Mitglieder der Delegation führten Gespräche mit Schuldirektoren , Lehrern und Schülern . Die Schüler interessierten sich für verschiedene Fragen: wie lange und wie oft haben die weißrussischen Schüler Ferien, was für Fächer werden in den Schulen unterrichtet, wie werden die Kenntnisse bewertet etc. Es war schön, die Offenheit und Kontaktfreudigkeit sowohl der Lehrer als auch der Schüler zu erleben. Es gab eine Menge von gemeinsamen Themen für die Diskussion und es wurde den Wunsch geäußert, den Dialog auf dem belorussischen Boden fortzusetzen.
Am ersten Tag der Ankunft wurde uns bei einem Treffen mit dem Bürgermeister von Laichingen, Herr Klaus Kaufmann, erfolgreiche Arbeit und effektives Sprachpraktikum sowie viele gute Eindrücke beim Kennenlernen der Kultur und Geschichte der Region Baden-Württemberg gewünscht.

Durch das Engagement des Vorsitzenden der regionalen WOG-Gruppe von Laichingen, Joachim Claus, haben unsere Lehrer beim Besuch eine Möglichkeit bekommen, eine Sitzung des Parlaments von Baden-Württemberg, den alten Burg von Lichtenstein, die Städte Stuttgart und Ulm zu besuchen, die Schönheit der Natur in der Umgebung Blaubeuren und vieles anderes kennenzulernen.
Absolut alle Mitglieder der Delegation stellten ein hohes kulturelles Niveau der deutschen Bürger, die Kompetenz der Lehrer, sehr nette Gastfreundschaft und Freundlichkeit der deutschen Gastfamilien fest.
Beim Abschiedsabend am 30. Oktober haben unsere Lehrer ihre Kenntnisse in der deutschen Sprache nachgewiesen. Alle haben herzlichste Dankesworte den Gastgebern für diese einmalige Möglichkeit, im Sprachmilieu zu verweilen, ausgesprochen. Die weißrussischen Lehrer haben die deutschen Kollegen eingeladen, Neswish und entsprechende Organisationen und Familien zu besuchen.
Die Zeit rückt vor, die Prioritäten und die Herausforderungen ändern sich, aber die echte Freundschaft stärkt und erweitert seine Grenzen.
Ein Beweis dafür ist die bestehende Zusammenarbeit zwischen den Partnerstädten Neswish und Laichingen.

Irina Duscheiko
Leiterin ГУО «ЦКРОиР
Neswish

Третье десятилетие продолжается дружба городов-побратимов Несвижа и Лайхингена (Германия). Еще недавно, в 2013 году, города Несвиж и Лайхинген отмечали 20-летний юбилей  сотрудничества  в рамках деятельности общества «Запад-Восток». Подводились итоги, назывались цифры, перечислялись проведенные мероприятия.
И сегодня руководством городов, руководителями общественных организаций  уже сделано немало:  обмен делегациями, отдых детей нашего района, языковая стажировка студентки.
Одно из последних мероприятий — посещение города Лайхингена группой учителей немецкого языка из нашего района. 11 педагогов в течение 5 дней посещали уроки в гимназии, реальной и общей школах. Знакомились с системой образования Германии, ее особенностями. Члены делегации общались с директорами, педагогами, учениками. Ребята задавали разные вопросы: как много у белорусских школьников каникул, какие изучаются предметы, как оценивают знания и многое другое. Приятно было видеть открытость и коммуникабельность как учителей, так и учащихся. Нашлось много общих тем для обсуждения и было высказано пожелание продолжать общение на белорусской земле.
В первый день приезда при встрече с бургомистром г. Лайхингена Клаусом Кауфманом  нам пожелали плодотворной работы,  активной практики немецкого языка и хороших впечатлений от знакомства с культурой и историей края Баден-Вюртемберг.

При активном участии руководителя региональной группы г. Лайхингена общества «Запад-Восток» Иоахима Клауса наши педагоги смогли посетить  заседание парламента земли Баден-Вюртемберг, старинный замок Лихтенштейн, увидеть города Штутгарт  и Ульм, красоты природы местечка Блаубойберен и многое другое.
Абсолютно все члены делегации отметили высокий культурный уровень немецких людей, профессионализм учителей, заботу и гостеприимство принимающих семей.
На прощальной встрече 30 октября наши учителя показали свои знания немецкого языка. Все выразили огромную благодарность хозяевам за предоставленную уникальную возможность в практике преподаваемого предмета и готовность принять немецких коллег у себя в учреждениях и семьях.
Время идет вперед, меняются приоритеты и требования, а настоящая дружба  только укрепляет и расширяет свои границы.
Доказательством этому является сотрудничество городов-побратимов Несвижа и Лайхингена.

Ирина ДУШЕЙКО,
директор ГУО «ЦКРОиР
Несвижского района».