Hausdurchsuchung wegen Reise zur Krim

Foto: Kanone in Sewastopol / Krim

Zur Zeit schießt die Staatsanwaltschaft Karlsruhe, aufgrund einer Anzeige das Bundesministeriums für Wirtschaft + Energie, mit Kanonen auf uns. Allerdings weit weniger friedlich als auf dem oben genannten Foto, das 2016 auf der friedlichen Krim „geschossen“ wurde.

Der unglaubliche Vorgang findet auch in der russischen Presse Widerhall. Zum Beispiel in der Moskauer Deutschen Zeitung (hier).

Auch auf YouTube finden Sie zu diesem unglaublichen Vorgang ein rt- Interview mit unserem Vorsitzenden der WOG in Baden-Württemberg.

Eine weitere gute Zusammenfassung der Ereignisse nebst eines Interviews veröffentliche Sputnik…..Hier

Dem Vorstand unseres Vereins wird ein Verstoß gegen den EU- Boykott der Krim vorgeworfen. Selbstverständlich lassen wir uns anwaltlich vertreten. Denn am 19. 7. 2017 fand wegen dieser Anzeige, die aufgrund unserer Reise 2016 zur Halbinsel Krim erfolgte, eine Hausdurchsuchung in den privaten Räumen des Vorsitzenden der WOG in Baden-Württemberg statt. Hier das pdf des Durchsuchungsbeschlusses (Kripo Durchsuchung Krim)

Wir werden auf dieser Seite über den Vorgang weiter informieren. Die Bundesministerin für Wirtschaft, Frau Zypries (SPD), wurde von uns aufgefordert ( Zypries Krim Schreiben Durchsuchung ), die Anzeige zurückzuziehen. Wir akzeptieren diese versuchte Einschüchterung nicht.

Von Außenminister Sigmar Gabriel (SPD) verlangen wir, unverzüglich Klarheit bezüglich der Position der Bundesregierung in Sachen zivilgesellschaftliches Engagement auf der Krim und zu Reisen dorthin herbeizuführen.

Unser Schreiben an den Minister findet sich als pdf hier ( WOG Auswärtiges Amt Krim Tauss Hausdurchsuchung ). Auf diese Antwort sind wir besonders gespannt, weil unsere Reise auf die Krim absolut legal und sogar  in vorheriger Rückkopplung mit dem Russlandbeauftragten der Bundesregierung und dem Auswärtigen Amt erfolgte.

Eine Antwort seitens der Ministerien steht noch aus. Zwei Wochen sollten eigentlich, zumindest für einen Zwischenbescheid, ausreichen. Wir haben deshalb am 10. 08.2017, etwas massiver, an die Beantwortung erinnert. Auch hat unser Anwalt noch immer keine Akteneinsichtnahme bei der Staatsanwaltschaft in Karlsruhe bekommen. 

Den Bericht zur fraglichen Krim – Reise 2016 finden Sie hier.

Man kann und darf bei uns übrigens auch Mitglied werden 🙂

Zum Stöbern auf unseren Seiten ansonsten bitte einfach einen der obigen oder seitlichen Menüpunkte anklicken- und schon sind Sie am Ziel … Alle mit Häkchen versehenen Seiten haben übrigens weitere Unterseiten. Also bitte nicht überblättern..Wir freuen uns über Ihr Interesse an unserer Arbeit und an unserer WOG. Hier einige Beispiele:

Im Mai dieses konnten wir, zusammen mit unserem befreundeten Tschernobyl- Verein in Erftstadt (bei Köln), der Klinik in Mogilew ein dringend benötigtes EKG- Gerät für Kleinkinder finanzieren und überbringen. Außerdem konnten wir zugleich fabrikneue medizinische Möbel (Gerätewagen, Spende der Herstellerfirma Haeberle, Stuttgart. Besten Dank!) überbringen.

Hier präsentieren wir mit Stolz unser jüngstes „Fahrzeug- Baby“: Unserer Anlaufstelle für Kinder mit einer Lippen/Kiefer/Gaumenspalte (CLEFT) in Samara/Russland konnten wir aus Nachlassmitteln unseres verstorbenen Stuttgarter Mitglieds Klaus Müller einen neuen Mercedes- Bus (Sprinter) im Wert von 25.000.– Euro zur Verfügung stellen. Diese Busse werden von Mercedes in Russland produziert. Die Übergabe erfolgte am 3. Oktober 2016 anlässlich einer von uns (mit-)finanzierten CLEFT- Tagung an der medizinischen Fakultät der Uni Samara. Damit können jetzt auch Kinder aus abgelegeneren Regionen zu den notwendigen Behandlungen gefahren werden.

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30 Jahre Tschernobyl
Ein Buchprojekt der West-Ost-Gesellschaft in Baden-Württemberg e. V.

Anlässlich des 30. Jahrestages der Reaktor-Katastrophe von Tschernobyl am 26. April 1986 haben wir ein (Foto-)Buch mit dem Titel „30 Jahre Tschernobyl“ herausgegeben.
Unsere West-Ost Gesellschaft (WOG) engagiert sich seit den 90iger Jahren mit humanitären Projekten an verschiedenen Orten (unter anderem Mogilew, Neswish und Oserany) in Belarus, über das 70% des gesamten radioaktiven Fallouts aus Tschernobyl niederging.
Das Ausmaß der Katastrophe wird in Zahlen und auf Karten deutlich. Eindrucksvoll zeigen die Fotos des Fotografen Alexander Litin die Zerstörung der Häuser, Dörfer und Städte, aber ebenso den Neuanfang, den die Menschen unter den schwierigen Bedingungen der Strahlenbelastung versuchen. Auch die von der WOG initiierten Hilfsprojekte und die Berichte über Einzelschicksale zeugen von Hoffnung und einem neuen Anfang.

Zu beziehen ist das Buch über uns, die „West-Ost-Gesellschaft in Baden-Württemberg e. V. (WOG), Hauptstr. 34, D-76703 Kraichtal, Schutzgebühr 9,50 €.

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Haben Sie etwas nicht gefunden oder weitere Fragen? Zum Beispiel zu den sonstigen Fotos von Sasha Litin? Dann einfach ohne Umweg gleich hier auf Kontakt gehen… Wie schon oben gesagt: Danke für Ihr Interesse!

Fotos:

„Belarussischer Frühling“ (oben), davor hatten wir ein„Winterliches Dorf“ von Sasha Litin  (aus unserer Fotoausstellung „Impressionen“)

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Autor: Jörg Tauss

Seit 2012 bin ich Vorsitzender der West-Ost-Gesellschaft in Baden-Württemberg e.V. (WOG). Als kleiner Verein unterhalten wir keine eigene Geschäfsstelle. Die ist beim jeweiligen Vorstand, in diesem Falle bei mir, angesiedelt. Alle Kontaktdaten finden jetzt hier unter Kontakt oder Impressum bzw. auf meiner privaten Homepage Tauss-gezwitscher.de . Auf Twitter bin ich tauss......